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Pod Idladla und das perfekte Wochenende.

Pod Idladla und das perfekte Wochenende.
27. August 2015 Caroline
Pod Idladla - Kleines Modulhaus Südafrika | Dokter and Misses

Seit diesem Sommer habe ich einen kleinen Traum und der heißt: ein kleines Wochenendhaus irgendwo in der Pampa. Mit schlechter Internetverbindung, Kühen in der Umgebung und der Chance noch vor dem ersten Kaffee morgens in den kalten See zu hüpfen. Mit den Kindern ändern sich nun mal die Prioritäten und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass unser vom Großstadtmief gebeuteltes Kind selten so entspannt und mit sich, ein paar Insekten und dem Trampolin beschäftigt war. Der Brandenburgische Detox in Form von Edge war für die Erwachsenen zunächst gewöhnungsbedürftig, aber letztendlich ziemlich erholsam und spätestens das Seafood vom Grill hat wieder alle Wogen geglättet.

Überhaupt keimt in mir mehr und mehr der Wunsch nach Reduktion. Weniger Wohnraum, weniger Möbel, weniger putzen. Dafür mehr raus, mehr erleben, mehr Natur. In Deutschland sind wir ja eh mehr als verwöhnt mit unserem zur Verfügung stehenden Wohnraum pro Kopf. In Paris, London und New York kommt eine vierköpfige Familie schon mal locker mit 60 Quadratmetern aus, wo hier schon eine studentische 2er-WG seufzt. Leider wird das wohl mit steigendem Wohnraummangel und in die Decke gehenden Mieten wohl nicht ewig so bleiben, daher kann man sich ja schon mal vorsorglich um Alternativen bemühen.

 

Auf der Suche also nach kleinen Häusern für das perfekte Wochenendgrundstück am See bin ich – wie soll es auch anders sein – auf das Pod Idladla der Architektin Clara da cruz Almeida gestoßen, die in Zusammenarbeit mit dem Designer-Duo Dokter and Misses aus Johannesburg ihren Traum vom Minihaus umgesetzt hat. Ziel war es ein kostengünstiges Modulhaus zu entwerfen, das trotzdem alle Bedürfnisse seiner Bewohner erfüllt, von der Schlafkoje übers Kochen bis hin zu nachhaltigem Design und Umsetzung.

A simpler life will allow you to concentrate on what matters: the experience of living; it takes five minutes to clean and saves effort and time even in the daily task of cooking because everything is reached while you are standing on the same spot. If you move, from city to city, or just from Soweto to Blairgowrie, you can ultimately just move the house with you, saving time on house hunting.

Der Stauraum an den Wänden, das Bett in luftiger Höhe, Arbeits- und Essecke als Einheit, helle Farben und Holz, sowie die großen Glasfronten sorgen dafür, dass man sich so gar nicht beschränkt und eingeengt fühlt. Alles ist designed, um nicht nur einen Zweck zu erfüllen. Ein Raum, der nicht als konventioneller Raum gedacht ist, sondern sich anpasst und stetig wandeln kann.

Mehr Infos zum Pod Idladla gibt es hier:

www.pod-idladla.com

Architektin: Clara da Cruz Almeida
Wohn- und Produktdesign: Dokter and Misses

Fotos: mblife.co.za | Brett Rubin

Kommentare

  1. Yna 2 Jahren vor

    Yesss! So ein Wochenendhäuschen könnte ich mir auch gut vorstellen… :) Sieht sehr schick aus. Hell und klar und luftig. Gefällt mir wirklich gut. Jetzt bin ich nur noch gespannt, was „kostengünstig“ bedeutet :)) LG Yna

  2. Autor
    Caroline 2 Jahren vor

    Das konnte ich leider auch noch nicht in Erfahrung bringen, da es bisher nur die Prototypen gibt (ich nehme an, dass das Team auf einen Vertrieb/Investor hofft). Eine größer angelegte Produktion würde dann auch die Kosten in Schach halten… Also drücken wir die Daumen Richtung Südafrika ;) Liebe Grüße!

  3. Alex 2 Jahren vor

    Ohne Versand kostet das Teil R200K was umgerechnet so viel wie ca. 13.000€ sind. Also wahrlich ein Schnäppchen. Teurer dagegen werden wohl eher die Grundstücke in Deutschland sein und alles was noch hinten dran gehört. Hab es aber auch schon auf dem Plan :)

    PS: Die sind modullastig d.h. man kann die auch sehr geil kombinieren, wenn Familien wachsen oder doch mehr Stauraum benötigt wird. Genial!

  4. Autor
    Caroline 2 Jahren vor

    Ach super, da weißt du schon mehr als ich! Den Aufbau aus Modulen finde ich auch das allerbeste, so bleibt es immer flexibel. Am tollsten wäre es, jemand bekäme die Lizenz zum Nachbau in Deutschland (ich nehme an, dass das Shipping aus Südafrika auch die Grundstückskosten auf dem Land übersteigen würde) :)

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